Archiv der Kategorie: Terracaching.com

Geocaching auf Terracaching.com

Mein nächster versteckter Terracache

Blick vom Drachenfels

Blick vom Drachenfels

Am 3. Juni war es so weit – ich hatte den nächsten eigenen Terracache („Drachenlachen“,  TCBDS) versteckt, diesmal bei Königswinter. Der Cache ist eine Wanderung von ca. 16 km über drei Berge des Siebengebirge:

  • Den Petersberg bei Königswinter (auf dem das Gästehaus der Bundesregierung sich befindet)
  • Den Rosenau und
  • Den Drachenfels.

Ich hatte das allerdings ein wenig falsch eingeschätzt, in QlandkarteGT sah das alles viel harmloser aus, als wir in Königswinter aus dem Zug stiegen und den Petersberg sahen, mussten wir ordentlich schlucken – zum ersten Mal war die 3D-Ansicht des Oregons wirklich nutzbar. Ebenfalls waren die vielen, eng beinanderliegenden konzentrischen Kreise auf der Karte des Oregons selbstverständlich keine Wege, sondern Höhenlinien :-D

Petersberg bei Königswinter

Petersberg bei Königswinter

Die Wege, die ich vorher mit QlandkarteGT ausgesucht hatte, hatten es auch durchaus in sich – oft sehr steil, teilweise nur gerade so sichtbar und ab und an durchaus abenteuerlich (wir mussten von dem Rosenau herunter uns an Bäumen festhalten, so steil war der Pfad) – bei Regen evtl. durchaus gefährlich.

Nach etwas über 5 Stunden und fast Ende der Kräfte sind wir dann wir dann wieder am Bahnhof sicher gelandet – die Runde ist recht anspruchsvoll, dafür allerdings recht schön!

Pfad

Pfad

Ein wenig enttäuscht hat mich persönlich der Drachenfels – es gab zwar eine sehr schöne Aussicht, aber der Berg selbst ist mir zu sehr auf Touristen ausgelegt, da fande ich den Petersberg weit interessanter.

Letzte Woche haben dann die ersten beiden Terracacher die Dose gefunden und geloggt :-)

Unten ist das Höhenprofil der Tour.

Höhenprofil

Höhenprofil

Terracachingtour Teil 3: Die Pyramide von Austerlitz (So)

Die Pyramide von Austerlitz (NL) im Dezember 2008.

Pyramide von Austerlitz. Urheber: Kattjosh, Quelle: WP Commons

Nach dem Frühstück im Terracamp (8.5/9.5) sind sp_do, Michako und ich zum Abschluss der Tour noch zu zwei weiteren Terracaches und einem Geocache gefahren, trotz durchaus vorhandener Müdigkeit :-)

Als erstes ging es zu „Keigoed!“ (TC72V), einem handwerklich gut gemachten TC-Äquivalent eines Traditionals: Ein Mikrobehälter, der in einem großen Stein eingebohrt wurde in einem Park in der Nähe eines niederländischen Heimatmuseums. Der Cache selbst war lange Zeit nicht erreichbar, aber Mathelener hat pünktlich zum Terracamp einen neuen Behälter gebastelt, gute Arbeit!

Danach fuhren wir zu „Bergzicht“ (TCCUY), einer schönen kleinen Wanderung rund um die Pyramide von Austerlitz.

Den Ort fande ich schon interessant und überraschend, da ich vorher noch nie was von dieser „Pyramide“ gehört hatte. Ebenfalls fande ich interessant (und auch das war mir völlig neu), dass die Niederlände wirklich stolz auf ihre napoleonische Vergangenheit sind – in der Nähe der Pyramide war ein kleiner Freizeitpark mit einer Ausstellung, geschichtlichen Informationen und der Möglichkeit, sich in napoleonischen Uniformen fotografieren zu lassen. Bei der Wanderung haben wir dann auch gleich den Geocache „Raar Maar Waar“ (GC1AQ3K) mitgenommen, ganz in der Nähe der Pyramide. Die Pyramide selbst war leider wegen Wartungsarbeiten geschlossen :-(

Am Ende der Tour hatten wir nach einem kleinen Abschlusstrunk noch Glück gehabt: An dem Tag fand in der Gegend nämlich ein Radrennen statt und die Straße, über die wir dann anschließend zur Autobahn gefahren sind, wäre eigentlich gesperrt gewesen, wenn das Rennen pünktlich gestartet wäre :-D

Fazit: Ein schönes Terracaching-Wochenende, bei dem ich endlich auch mal die holländischen Mitcacher und Team Ludwigshafen kennenlernen konnte :-) Ebenfalls war mir neu, dass:

  • Es in den Niederlanden verboten ist, die Wälder nach Sonnenuntergang zu betreten (weshalb es in .nl auch wenig Nachtcaches gibt). Leider konnt mir kein anwesender Holländer erklären, warum dies der Fall ist, als Erklärung musste „Holland ist ein komisches Land“ (O-Ton Harri Klomp, ein Niederländer) reichen :-O
  • Niederländer überall (auch an Schnellstraßen) Picknicken, Deutsche dafür an Stränden erstmal Löcher graben und dann eine Strandburg bauen :-)

War wirklich nett :-) Insgesamt 7 Terracaches (inklusive Event) und 4 Geocaches gefunden.

Terracachingtour Teil 2: Terracamp (Sa/So)

Veranda auf dem Bauernhof

Terracamp

Nach „Nordhout“ (TCCMY) sind Michako und ich dann zum eigentlichen Ziel der Tour, das 6. Terracamp (TCACV). Das Terracamp war diesmal auf einem Bauernhof in den Niederlanden, „Den Ouden Dam“. Der Bauer hat einen Teil einer Wiese an Camper vermietet und es gab Toiletten, Waschgelegenheiten und eine Dusche – was einen Quantensprung in Sachen Komfort im Vergleich zu früheren Terracamp darstellte, wo wild im Wald gezeltet wurde :-) Das war auch insofern positiv, da wir dadurch eine Feuerstelle hatten und ein Lagerfeuer machen konnten – es war zwar trocken aber dennoch empfindlich kühl.

Als wir ankamen, trafen wir die restlichen Camper und zwei weitere Terracher, die nicht übernachteten (de duitjes und Mathelener) und die auch jeweils einen Moving Cache dabei hatten („Blue Knight, the moving cache“ (TCDFJ), „Pak me dan, als je kan!“ (TC7GF) sowie Harri Klomps „??? Waar is ie dan???“ (TC4ZP)) – die Punkte (TPS) für diese Caches sind nach dem Loggen am nächsten Tag massiv gesunken :-D

Lagerfeuer

Terracamp

Jeder hatte etwas zu Essen mitgebracht – wobei Team Ludwigshafen eine ganze Kompanie mit dem Grillgut versorgen hätte können -, so dass wir alle möglichen Gerichte zur Auswahl hatten, inklusive Nachtisch (Michako). Ich selbst habe ein Kilogramm Köfte mitgebracht, die auch gut ankam.

Mein Respekt für meinen alten Bundeswehrschlafsack ist in der Nacht massiv gestiegen – auch ohne Iso-Matte war es trotz Kälte angenehm warm, nur die Körperteile außerhalb des Schlafsacks (Gesicht und Hände) wurden unangenehm kalt :-(

Mitten in der Nacht (nach Zeugenaussagen um 4h30) wurden wir durch zwei Hähne des Bauernhofs geweckt, die um die Wette krähten – zum Glück konnte ich wieder einschlafen, wobei wir dann alle so um 6h30 aufgestanden sind, das Lagerfeuer neu entfacht haben und nach einen Frühstück gemütlich die Zelte eingepackt haben und das Terracamp so gegen 9h30 beendet haben.

Lagerfeuer am Terracamp

Terracamp

Dies war mein persönlich erstes Terracamp – und ich muss sagen, es hat mir sehr gut gefallen. Die Atmosphäre war – wie bei TC üblich – sehr familiäre und freundschaftlich, ich konnte endlich mal die Gesichter hinter den Pseudonymen kennenlernen und mich mit allen Leuten unterhalten, was mittlerweile bei den meisten GC-Events unmöglich wegen der Größe ist. Achja, ein T-Shirt habe ich auch gewonnen wegen meinem 9. Platz des europäischen Terracachingpreis :-)

Nächstes Jahr wird das Terracamp in der Kurpfalz stattfinden, ich freue mich schon darauf.

Rund um das Lagerfeuer

Terracamp

Nach dem Terracamp haben Michako, sp_do und ich noch zwei Terracaches und einen Geocache gemacht, davon später mehr.

Terracachingtour Teil 1: Begegnung mit einem Landwirt/Jäger

Am Samstag (8.5.2019) morgens fuhren Michako und ich zum Terracamp in die Niederlande und haben auf dem Weg dorthin noch drei  Geocaches und einen Terracache mitgenommen.

Zuerst ging es zu „A2 – Rasthof Resser Mark (Fahrtrichtung West)“ (GC1WPG1), einen für die Statistik. Danach ging es zum wirklich schönen Cache „Kleine vergessene Waldkirche” (GC1CDF6), wo ein Problem und eine daraus resultierende Begegnung auftrat:

Das Listing enthielt zu dem Zeitpunkt keine Parkkoordinaten oder sonstige Hinweise, wie man zum Final gelangt, auf unseren Karten waren auch keine Wege eingezeichnet, so dass wir das Cachmobil an einer für uns logischen Stelle abstellten und uns über sehr versteckte Trampelpfade durchschlugen. Am Rande des Wäldchens, in der sich die Dose befand, wurden wir von einem Landwirt/Jäger angesprochen, der uns ruhig, freundlich(!) und bestimmt erklärte, dass wir gerade drei Hirsche aufgeschreckt hätten, die nun richtig Straße geflohen sind und wir nicht die ersten Cacher wären. Er hat uns die Problematik erklärt und sagte, dass wir das doch bitte „im Internet” veröffentlichen sollen sonst würde er die Dose entfernen, was wir gut nachvollziehen konnten. Danach gingen wir zum Cache, loggten diesen, maßen drei Wegpunkte (inklusive sinnvoller Parkkoordinaten) aus und übermittelten diese am Sonntag dem Owner, der prompt das Listing änderte.

Wenn ich mir so die Vorurteile im grünen Forum gegenüber Landwirten/Jägern so anschaue, so kann ich diese nicht nachvollziehen: Das war wirklich konstruktiv, die mehr als verständlichen Interessen des Landwirts/Jägers wurden gewahrt, nun gibt es eine Beschreibung wie man die Dose ohne mögliche Störung der Natur erreichen kann und es sollten keine weiteren Probleme mehr durch Cacher mehr auftreten (außer durch die Vollpfosten, die sich die Listings bei Traditionals grundsätzlich nicht durchlesen :-( ) – und alle sind zufrieden. Alles nur eine Frage der Rücksichtsnahme.Noordhout

Danach ging es über einen weiteren Statistikcache („A3 Rastplatz Wispelt Richtung Norden”, GC24VN6, wobei dieser ein ganz nettes Versteck hatte) und einer kleinen Mittags-/Einkaufspause zum Terracache „Noordhout” (TCCMY), einer recht schönen Wanderung durch einen niederländischen Wald an einem Naturschutzgebiet (siehe Fotos) von ungefähr 10 Kilometern. Auch wenn die einzelnen Stationen teilweise recht weit entfernt waren (800 Meter), war die Wanderung schön – das Final haben wir dann relativ problemlos gefunden, mein Oregon hatte den besseren Riecher (Michakos GPS-Maus zeigte woanders hin) :-)

NoordhoutDanach ging es dann zum Terracamp, dazu später mehr.

Elite-Caching?

Gerade bei Gecko gelesen: „Die Elite Cacher“. Hmm, ich habe zu 64′er Zeiten (und später auch auf dem Amiga) Elite gespielt, darf ich mich nun auch zu den Elite Cachern zählen? :-D

Ich persönlich finde die Bezeichnung „Elite Cacher“ eigentlich anmaßend – hier möchte eine Gruppe von Cachern selbst bestimmen, wer zur „Elite“ gehört und wer zum Pöbel, zumal die bisherigen Kriterien, die auf der Seite der Elite Cacher beschrieben sind, auf T5 hinauslaufen. Irgendwie überrascht mich das nicht, denn so manche der sogenannten HCC (HardCoreCacher) fühlen sich mit einer erstaunlichen Arroganz als Elite.

Das hat durchaus eine gewisse unfreiwillige Komik: Terracaching wird ja immer wieder gerne vorgeworfen, elitär zu sein (was völlig banane ist), weil Terracacher auf Qualität achten – und interessanterweise gibt es die von den „Elite Cachern“ bemängelten Probleme dort eben nicht: Es gibt dort weder Kurzlogs, unachtsame Cacher, Leitplankenmikros oder Caches, die einem Naturschutzgebiet versteckt sind. Die Komik liegt daran, dass sich nun eine Gruppe als das bezeichnet, was TC vorgeworfen wird, nämlich als Elite :-D

Bleibt eigentlich noch die Frage, auf welcher Plattform die Elite Cacher denn ihre Elitecaches veröffentlichen möchten?

Ein solches Konzept ergibt eigentlich ohne eine eingebaute Bewertungsfunktion keinen Sinn, denn wie sonst ließe sich herausfinden, ob die gestellten Ansprüche der Realität entsprechen? Auf Geocaching.com  gibt es keine solche Bewertung – GCVote ist, wenn auch sehr hilfreich, ein externes Skript, welches nur unter Firefox funktioniert und manuell installiert werden muss. Opencaching dagegen hat nur eine Positivliste, bliebe nur theoretisch Terracaching, allerdings weiß ich nicht, ob ich eine Gruppe mit einem solch anmaßenden Titel wirklich bei TC haben möchte – die Community dort ist mir zu familiär und freundlich :-)

Sonst wäre da natürlich noch eine eigenständige Plattform, was völlig OK und legitim wäre – ich schrieb ja schon mal was am 29. Januar von zunehmender Zersplitterung der Szene, die Frage ist natürlich, ob eine solche Plattform sich lange halten würde.

Ansonsten muss ich durchaus ein wenig Respekt wegen dem Mut der Arroganz der Dreistigkeit, sich als Elite Cacher zu bezeichnen zollen – wenn das in die Hose geht wird der Spott in der Szene noch Jahre nachhallen :-)

In diesem Sinne: Right On, Commander Jameson (das einzig wahre Elite :-) )

Mein nächster versteckter Terracache

Gestern wurde mein neuester versteckter Terracache gefunden – und zu meiner Freude von einem Terracacheneuling :-)

Versteckt habe ich „Über die Wupper“ (TCACO) schon am 24. Januar, allerdings ist die Zeitspanne bis zum Erstfund keine große Überraschung – an dem Tag, als ich die Dose gelegt habe, hatte ich massiv Glück gehabt: das Wetter war gut und es war fast schneefrei, was man an den Wochen zuvor und danach nicht behaupten konnte.

Der Cache ist – wie viele Terracaches – ein Multi, insgesamt 15 Kilometer Strecke bei 600 Höhenmetern im Bergischen Land (siehe das Höhenprofil unten) , nämlich von der Müngstener Brücke zu Schloß Burg und wieder zurück – nicht wirklich ein schneller Statistikcache, aber darum geht es ja zum Glück bei TC nicht :-D

Als ich den Cache gelegt habe, wusste ich zwar noch aus dunkler Erinnerung (ich war vor über 20 Jahren schon mal dort) dass die Gegend dort schön ist, aber ich war mehr als beeindruckt wie schön es dort ist – und das im Winter, im Frühling oder im Sommer muss es dort geradezu überwältigend sein :-)

Die nächsten drei (eigenen) Terracaches sind auch schon in Planung, mal schauen, ob ich noch weitere dieses Jahre lege.

Folgen der Geheimhaltung: Polizeiaufrufe

Lamima hat in seinem  Blogeintrag „WANTED – Dead or alive :-) “ einen Fall aufgezeigt, wo die selbstauferlegte Geheimhaltung einer Cacher zu einem Polizeiaufruf (← siehe Bild)  führte. Der Fall macht mich nachdenklich:

  1. Kann man über den Sinn diskutieren, einen Cache ausgerechnet in einem Wohngebiet zu verstecken, wo die Anwohner (über-)vorsichtig sind.
  2. Was genau spricht eigentlich dagegen die entsprechenden Anwohner aufzuklären, was man genau tut? Ein  „Spielen“ als Antwort halte ich definitiv nicht für ausreichend.
  3. Schließlich: Wenn man schon ein Anhänger des „Geheimagentenverhaltens“ ist, dann möge man sich doch auch bitte so verhalten, dass Muggles nicht misstrauisch werden.

Ich sehe zwar auch die humoristische Komponente des Ganzens, sehe aber auch die negativen Folgen, und die sind leider nicht lustig:

  • Jetzt ist die Nachbarschaft durch die Aufrufe in Angst und Schrecken versetzt worden.
  • Laut Aufruf patrouilliert nun die Polizei die Gegend – völlig unnötiger Aufwand und Kosten.

Ganz große Klasse – jetzt ist dort das Kind den Brunnen gefallen, wenn sich das aufklärt, gibt es garantiert wieder negative Publicity über Geocaching. Wer könnte dies auch der Polizei und den Anwohnern verdenken, dass sie es nicht sonderlich witzig finden, durch ein eigentlich harmloses Spiel in Aufruhe versetzt worden zu sein, vor allem, wenn das durch ein klärendes Gespräch im Vorfeld durch die entsprechenden Cacher hätte vermieden werden können?

Mir selbst ist vor einziger Zeit etwas ähnliches passiert – bei einem virtuellen Cache (TCA2R): als ich in aller Ruhe (und niemand war in Sicht) Daten eines Schildes aufgeschrieben habe, kam eine Angestelle des Freibad (im Winter!) zufällig heraus und fragte mich misstrauisch, was ich denn da machen würde, ich sei ja kein städtischer Angestellter usw. (wobei ich mich frage, was daran so verdächtig/illegal sein soll, sich ein Schild anzuschauen und Daten davon abzuschreiben, aber egal). Ich habe ihr dann ehrlich gesagt, was ich machen würde, warum denn auch nicht? Hat auch den Nebeneffekt, dass diese misstrauische Angestellte den nächsten Terracacher nicht wieder ausfragt :-D

Letzter Terracaches dieses Jahres

Heute haben Michako und ich den letzten Terracaches dieses Jahres gemacht, nämlich „Wallanlage Oldenburg” (TCA2E). Ich hatte leider meine Kamera vergessen und so stammen die Fotos von Michako, die er mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. Die Runde (ca. 4,3 km) befand sich in Ense, wo ich mit ÖPNV eher schlecht hinkomme :-)

Die Runde war recht interessant – sie führte teilweise querfeldein und über wenig benutze Waldwege u.A. zu einer recht schönen Kapelle, alle Stationen waren gut zu finden und wir beide hatten den Cache als erste gefunden :-)

Zusätzlich hatten wir auch noch Glück mit dem Wetter – es blieb trocken bis wir uns auf die Heimreise machten, erst dann regnete es.

Danach haben wir noch den recht schönen Geocache „Seilfahrt” (GC205RF) gesucht und gefunden – wir beide hatten alleine kein Glück gehabt, gemeinsam jedoch hatten wir Erfolg und konnten reisende Gäste (einen Geocoin und ein Travelbug) endlich loswerden :-)

Der Terracache (Multi) war im übrigen der erste Cache, deren Wegpunkte ich mit QLandkarteGT erstellt und auf das Oregon übetragen habe, dazu später in einem seperaten Posting über Linux, QLandkarteGT und das Oregon.

Angenehme Nebeneffekt: ich habe es nun beim europäischen Terracachingpreis auf den 9. Platz geschafft :-)

Halde Schwerin in Castrop-Rauxel

Heute (am 2. Weihnachtstag) war das Wetter – ganz entgegen den Vorhersagen – schön und ich entschloss mich die Terracaches „Kulturlandschaft in Schwerin (Castrop-Rauxel)” (TCDXR) und „Silvio 4×4 (Moving Terracache)” (TC9BA) endlich zu machen. Letzterer Cache ist ein beweglicher Cache, d.H. er sollte vom Finder an einen anderen Ort versteckt werden (die neuen Koordinaten vom dem Ort werden entsprechend angepasst).

Das Wetter war prinzipiell gut (die Sonne hat geschienen) jedoch waren die Wegen zum Teil sehr schlammig, feucht oder es lag sogar noch Schnee bzw. Glatteis, was zu einer durchaus rutschigen Angelegenheit wurde.

Die Gegend war schön und abwechslungsreich mit verschiedenen interessanten Aussichten und Bauwerken (siehe Fotos). Nebenbei habe ich auch gleich noch einen Geocache gemacht („Der Hügel”, GC1Z0FG) wobei mir hier ein Missgeschickt passiert ist: ich bin beim Überqueren eines Baches im Schlamm ausgerutscht und rückwärts in den Bach gefallen – die Hose und Jacke sahen nachher gut aus :-O Hier hat sich das Oregon bewährt – es ist schließlich wasserdicht :-)

Einen anderen Geocache habe ich zwar gesehen, aber nicht geloggt, siehe dazu den nächsten Eintrag.

Insgesamt – laut Trackaufzeichnung – bin ich 10,3 km gelaufen, nicht übel :-)

Zeche Zollern

Heute habe ich endlich den Terracache „Zeche Zollern II/IV” (TC9CI) gemacht – der stand schon seit langem auf meiner Todo-Liste. Der Cache war ein virtueller Cache, dennoch gab es am Ende eine Art Behälter zu suchen :-)

Das Gelände befindet sich am Ort einer ehemaligen Zeche (besagte Zeche Zollern) und zeigt die verschiedenen Stationen des Zechenlebens – und es befindet sich ein Förderturm auf dem Gelände, den man besteigen kann. Vom Turm aus hatte ich eine wirklich schöne Aussicht bei eiskaltem, aber klarem Wetter – siehe Fotos :-)

Infos über die Zeche Zollern findet man u.A. hier.

Leider hatte ich bei dem angrenzen Geocache kein Glück (ich hatte bei einer Station wohl die Koordinaten nicht ganz korrekt abgelesen) und so konnte ich einen Travelbug, den ich dabei hatte, nicht ablegen – aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben :-)

Generell eine wirklich schöne und interessante Örtlichkeit bei gutem aber kalten Wetter :-)

Dies war auch einer der letzten Caches, die ich (ausschließlich) mit meinem iQue 3600 gemacht habe – der iQue ist prinzipiell zum Cachen sehr gut geeignet (Das Programm Cachemate ist wirklich exzellent und ich kenne kaum etwas besseres), hat aber prinzipiell – neben dem (im Vergleich zu modernen GPS-Empfängern) eher schlechtem Empfang – zwei Nachteile:

  • Die Akkuleistung ist für längere Strecken nicht allzugut geeignet, zumal der Akku nicht so ohne weiteres (z.B. mit normalen AA-Baterien) austauschbar ist. Verschlimmert wird das Problem durch Kälte – dann sinkt die Akkulaufzeit drastisch ab.
  • Der iQue ist nicht wasserdicht, was bei Niederschlag (Regen, Schnee) ein massiver Nachteil ist.

Also geht er – geocachingtechnisch – in Ehren in Rente und wurde mittlerweile durch ein Oregon 400t ersetzt :-)

Ich verwende den iQue immer noch zusätzlich beim Cachen – um Notizen bei Multicaches z.B. zu machen, da sind die Probleme nicht wirklich relevant und als Navigationssystem taugt der iQue immer soch sehr gut :-)